• Die Firma Reststofftechnik wurde im Juli 1991 gegründet. Walter und Anna Ebner wollten mit dem „Mini-Recyclinghof“ eine Lösung des Problems der getrennten Erfassung von verwertbaren Abfällen anbieten. Dieser „Mini-Recyclinghof“ konnte 12 verschiedene Abfälle aus dem Haushaltsbereich erfassen.Im Oktober wurde die erste Recyclinganlage in Betrieb genommen, aus Styroporabfällen wurde der geprüfte Baustoff ISOPHON (Ausgleichsschüttung, Wärmedämmung und Trittschalldämmung in einem) hergestellt.Bereits im Dezember erhielt das junge Unternehmen die Aufträge zur Sammlung von Altpapier in 2 Gemeinden, zur Errichtung und den Betrieb von 3 Recyclinghöfen und einige Aufträge zur Gewerbeabfallsammlung.

  • 1993 wurde eine größere Betriebsstätte mit 1100m2 Hallenfläche und 3000 m2 Freifläche in der Thalgauer Landesstraße bezogen, in der neben der Styropor-Recyclinganlage auch eine Sortierstation mit Ballenpresse Platz fand.In diesem Jahr begann auch die Partnerschaft mit dem ÖAKF (Österr. Arbeitskreis Kunststofffenster) und die Sammlung von PVC Produktionsabfällen und PVC-Altfenstern

    1994 wurde eine Altfensterentglasungsanlage entwickelt und in Betrieb genommen.

    1996 kam ein Schredder für Altholz dazu, die ersten Versuche des Altholzrecycelns begannen.

  • Im Jahr 2000 wurde ein Grundstück mit der Fläche von 46.000 m2 erworben und mit dem Neubau des Betriebes begonnen.

    Anfang Dezember 2001 wurden die neu errichteten ca. 3.500 m2 Hallen und ca. 15.000 m2 Betriebsfläche in Betrieb genommen. Die Sortieranlage wurde neu gebaut und deutlich vergrößert, eine Bauschuttaufbereitung kam dazu, die ersten Kunststoffmühlen wurden montiert.

    2002 wurde der Mitbewerber im PVC Recycling, die Fa. SKV-Recycling übernommen und der Betrieb um eine Halle erweitert.

    2003 erhielten wir das erste Zertifikat zum Entsorgungsfachbetrieb

    2004 wurde eine 1200 m2 große Halle und darin eine Altholzrecyclinganlage errichtet, Im Dezember wurde die A.S.A Containerservice St. Gilgen übernommen und in die Reststofftechnik integriert.

  • 2005 begann der Bau der modernsten PVC-Recyclinganlage Europas und 2006 war der erste Teil der PVC-Recyclinganlage fertiggestellt, in der vollautomatisch PVC Produktionsabfälle und auch Altfenster zerkleinert, von Fremdmaterialien befreit und PVC-Mahlgut bzw. PVC-Pulver erzeugt werden können Dieses Material wird der Industrie wieder als Rohstoff zur Verfügung gestellt.

    Für diese Anlage erhielten wir einen Innovationspreis des Landes Salzburg.

    siehe auch: PVC-Fensterrecycling

  • 2007 bekamen wir vom ÖAKR (Österr. Arbeitskreis für Kunststoffrohr-Recycling) den Auftrag österreichweit die Rohrabfälle zu sammeln und zu verwerten. Um diesen Auftrag erfüllen zu können, wurde 2008 eine Kunststoffrohrrecyclinganlage errichtet, in der vollautomatisch PVC, HDPE und PP getrennt werden kann. Diese sortenreinen Kunststoffe werden als Sekundär-rohstoff wieder an die Rohrindustrie geliefert. Wir wurden dabei vom Österreichischen Forschungsförderungsfond unterstützt und zum Innovationspreis nominiert.

    ÖAKR

    siehe auch: Kunststoffrohrrecycling

  • 2009 wurde in einer zusätzlichen Halle eine Aufbereitungsanlage für Gewerbe- und Industrieabfälle errichtet, und es wird seither Ersatzbrennstoff für die Papier- und Zementindustrie erzeugt.

    2011 wurde die PVC-Recyclinganlage um eine Halle erweitert, in der eine leistungsstärkere Vorzerkleinerungsanlage für Altfenster Platz fand. Somit konnten wir die Verarbeitung auf 40 to Altfenster pro Tag ausweiten. Gleichzeitig wurde eine PVC-Späneaufbereitungsanlage errichtet, um auch die bei der Verarbeitung von PVC-Profilen anfallenden Schnittspäne, die bislang zum Restmüll kamen, dem Recycling zuführen zu können.

    2013 wurde im Februar die erste Extruderlinie für die Regranulierung von PVC in Betrieb genommen und die Errichtung weiterer Extruderlinien begonnen.

    In diesem Jahr wurden wir vom EUPR (Plastic Recyclers Europe) mit dem Qualitätszertifikat „Eucertplast“ ausgezeichnet und erhielten auch als erstes Entsorgungsunternehmen das Zertifikat EFBplus verliehen, mit dem wir in das UMG-Register eingetragen und einem EMAS-Betrieb gleichgestellt wurden.

    Im August wurden wir auch Partner der Rewindo, der Sammelorganisation für PVC-Altfenster in Deutschland

    2014 wurden 2 weitere Extruderlinien in Betrieb genommen. Heute liefern wir unser Granulat aus 100 % Altfenster wieder an die Profilhersteller Europas und diese stellen neue PVC-Fensterprofile daraus her.

    rewindo               zertifikat (3)                Entsorgungsfachbetrieb

  • Dezember 2015. Die im Besitz von Peter Daniell Porsche stehende und von Geschäftsführer Rafael Walter geleitete PDP Holding GmbH hat sich im Dezember 2015 mit 75 % an der Reststofftechnik GmbH beteiligt. Durch die finanzielle Beteiligung der PDP Holding ist auch künftig die Weiterentwicklung der Produktionsanlagen und Recycling-Technologien garantiert. Wichtige erforderliche Investitionen können somit getätigt werden. Ausschlaggebend für die Beteiligungsentscheidung der PDP Holding war das innovative Unternehmenskonzept, der ökologische Umgang mit Ressourcen, aber auch die Aussicht auf langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.

    Im April 2017 übernahm die PDP Holding GmbH die restlichen Anteile und die Familie Ebner schied aus.